Verloren aber zufrieden

Gepostet von: Hansi Buchmann

Die größte Sorge galt der Durchführung des ersten Wettkampfes unter Corona-Bedingungen. Tags zuvor wurden noch etliche Telefonate und Recherchen durchgeführt um abzuklären ob die Veranstaltung wie geplant durchgeführt werden kann. Schließlich war der Landkreis Fulda am Freitag noch von Stufe Orange auf Rot umgesprungen.

Doch alle Bedenken waren unbegründet. Alles lief wie am Schnürchen und die Zuschauer hielten sich an die Anweisungen der Ordner. Auch in der Aktivenzone wurde auf die Abstandsregeln und Maskenpflicht geachtet. Unsere Hygienebeauftragte, Beate Weis, zeigte sich hochzufrieden. Trotz aller Beschränkungen, herrschte eine super Stimmung in der mit ca. 110 Zuschauern gefüllten Halle. Die Fans ließen es sich nicht nehmen, mit tosendem Applaus, Trommeln und Tröten (die natürlich mit Luftpumpen versehen waren), die Athleten zu unterstützen.

Unter der Leitung von Till Gabriel funktionierte auch der neu eingeführte Livestream tadellos, der sogar mit tollen Zeitlupen aufwarten konnte. Yves Mattheß gab sein Debüt als Live-Kommentator mit professionellen Erklärungen.

Ja, es wurde auch noch geturnt. Während der TV Großen-Linden dieses mal aus den Vollen schöpfen konnte, musste die KTV Fulda noch die morgendlichen Absagen der Cholewa Brüder und von Max Wittenberg-Voges verkraften, der sich wegen eines Corona-Verdachts im privaten Umfeld vorsichtshalber selbst in Quarantäne begeben hatte. Also trat das Team wieder in der gleichen Besetzung wie gegen die TG Saar II an. Eine Video Botschaft unseres fehlenden Gastturners Alexey Bogdanov aus Russland sollte die Mannschaft noch motivieren. So wurde auch gleich der Boden gewonnen. Linus Borchers, Alexander Pfaffenroth und Jan Schwäcke konnten Scorepunkte einfahren. Lediglich Julius Hartrich musste, trotz toller neuer Übung, sich dem sehr starken Schweden David Rumbutis geschlagen geben. Das folgende Pauschenpferd sollte wieder die Achillesferse des Teams werden. Lediglich Alexander Pfaffenroth konnte Scorepunkte einfahren. Trotz guter Leistungen an den Ringen musste auch dieses Gerät an den TV Großen-Linden mit 4:9 abgegeben werden. Ganz knapp wurde es am Sprung. Hier glänzte auf Fuldaer Seite vor allem Jan Schwäcke mit einem Kasamatsu mit zusätzlicher Schraube. Trotzdem ging das Gerät mit 7:8 verloren. Am Barren blitzte dann die Stärke der KTV wieder auf. Durchweg gelungene und saubere Übungen bescherten dem Team einen 9:3 Erfolg. Nur Linus musste sich dem schwedischen TopScorer des Wettkampfes geschlagen geben. Auch das anschließende Reck konnte Großen-Linden für sich verzeichnen. Mit den Plätzen 2, 3 und 5 in der TopScorerliste und dem fehlenden Einsatz unseres Gastturners, kann die Mannschaft mit den gezeigten Leistungen hochzufrieden sein.

Fulda für den ersten Heimwettkampf gerüstet

Gepostet von: Hansi Buchmann

Eine so intensive Vorbereitung für einen Heimwettkampf hatte es noch nie gegeben. Der Vorstand der KTV hatte mehrere Sitzungen abgehalten, um Entscheidungen zu treffen wie eine Durchführung vonstatten gehen kann. Schließlich wurde sich für eine Veranstaltung mit einer begrenzten Anzahl von maximal 150 Zuschauern entschieden. Auf das übliche Catering wird verzichtet und ein Einbahnstraßensystem wird installiert. Zusätzlich soll es einen Livestream über sportdeutschland.tv geben. Dementsprechend wird aber auch mehr Personal benötigt. Im Vorfeld muss die Wettkampfstätte coronagerecht vorbereitet werden. Jetzt hoffen wir nur noch, daß alles funktioniert und die Zuschauer unser Angebot ohne Sorge annehmen.

Das Team ist auf jeden Fall heiß auf eine Begegnung vor heimischem Publikum. Der Gegner wird der TV Großen-Linden sein. In den letzten zwei Wochen konnten die Erkenntnisse aus der ersten Ligabegegnung in das Training einfließen. Einen Favoriten kann man hier trotzdem nicht ausmachen. Die Fuldaer müssen coronabedingt diese Saison auf ihren starken russischen Gastturner Alexey Bogdanov verzichten. Aber auch bei den Lindenern konnte beim letzten Wettkampf kein Gastturner eingesetzt werden. Es wird also von der Tagesform abhängen, wer zum Schluss die Nase vorn hat. Die Mannschaft hofft auf die Unterstützung des heimischen Publikums. Tickets können unter der Rubrik Tickets reserviert werden.

Fulda unterliegt deutlich, ist aber hoch zufrieden

Gepostet von: Hansi Buchmann

von Uwe Pfisterer

Hoch motiviert aber ohne klare Vorstellungen vom zu erwartenden Endergebnis fuhr das Team der KTV Fulda ins Saarland, um sich dort zum ersten Mal in der aktuellen Besetzung zu treffen. Das Team des letzten Jahres wurde im Saarland durch die Neuzugänge Linus Borchers und Jan Schwäke verstärkt. Durch die derzeitigen Corona-Einschränkungen war es aber leider nicht möglich, einen Testwettkampf im Vorfeld zu bestreiten, sodass das Team ein, zwar gut überlegtes, aber noch nie getestetes Überraschungspaket darstellte.

Das Los entschied, dass Fulda den Wettkampf am Boden beginnen durfte und so konnte Fuldas Youngster Julius Hartrich gleich mit einer starken Übung in den Wettkampf starten. Die Übungen am Boden stellten sich, wie erwartet, als stark heraus und folgerichtig konnte das erste Gerät gewonnen werden. Leider gab es aber schon am Pferd einen herben Rückschlag: Der erste Absteiger des Fuldaer Teams kam sofort beim ersten Element in der ersten Übung – kann passieren, konnte aber in der letzten Übung im negativen Sinne deutlich getoppt werden… Drei Absteiger und zwei nicht anerkannte Elemente sorgten für die erste Zehner-Wertung für die TG Saar.

Dennoch ließ sich die Mannschaft nicht entmutigen und zeigte an Ringen und Sprung starke Nerven und noch stärkere Übungen, kämpfte sich zurück in den Wettkampf und gewann beide Geräte, konnte den deutlichen Rückstand etwas verringern. Am Barren machte sich die Überlegenheit der TG Saar wieder bemerkbar, trotz stabiler Übungen holte Fulda nur 4 Scorepunkte durch Alexander Pfaffenroth, der – obwohl nur an fünf Geräten eingesetzt – in der Topscorerwertung am Ende auf Platz zwei landete. Seine absolute Souveränität wurde auch von Teamchef Hansi Buchmann bemerkt, der voll des Lobes für Alex war.

Zuletzt reckte man sich nach dem Königsgerät und fand ebenfalls mit Alexander Pfaffenroth einen guten Einstieg – vier Scorepunkte für Fulda. Leider erwischte Jan Schwäke den Endo nicht optimal und musste absteigen. Ein zusätzlicher Sturz bei seinem Abgang sorgte dann für die zweite 10er-Wertung zugunsten der TG Saar. Am Ende gewann die TG Saar völlig verdient mit 57 zu 31 Scorepunkten, wozu wir hiermit nochmals herzlich gratulieren.

Wir möchten an dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an die Verantwortlichen der DTL richten, dass diese Saison zustande kommen kann.

Weiter geht es dann am 24.10. vor heimischem Publikum gegen den TV Großen-Linden