Zweiter Wettkampf in der Regionalliga Nord

Gepostet von: Hansi Buchmann


Unter keinem guten Stern stand der Wettkampf in Ketsch bei Mannheim für das Team Neckarau-Fulda. Schon zwei Wochen vor der Austragung stand fest, dass es eine schwierige Besetzung werden würde. Ausfälle auf neckarauer Seite sowie die Verletzung von Nele Reinhardt ließen das Team auf Kleinstformat zurecht schrumpfen. Es konnte teilweise nicht einmal eine komplette Gerätebesetzung gewährleistet werden. Glücklicherweise war es möglich noch ein-zwei Turnerinnen nachzunominieren. So trat die Mannschaft in Minimalbesetzung an. Um wenigstens an jedem Gerät vier Wertungen zu generieren quälte sich Alicia Hohmann mit einer Erkältung durch den Wettkampf. Sie machte ihre Sache aber sehr gut. Auch Sofie Peter konnte überzeugen und zeigte eine aufsteigende Leistungskurve. Wie schon im Vorfeld befürchtet reichte es nicht über den letzten Platz hinaus. So steht das Team jetzt in der Tabelle auf dem fünften Platz. Im letzten Ligawettkampf am 07.11. in Frankfurt wird die Mannschaft eine bessere Besetzung haben und nochmal alle Kräfte für einen versöhnlichen Saisonabschluss mobilisieren.


Überraschender Einstand

Gepostet von: Hansi Buchmann

Die Turnerinnen der KTV haben Neuland betreten und erstmalig in der deutschen Turnliga DTL ihr können unter Beweis gestellt. Als Wettkampfgemeinschaft mit dem TV Mannheim-Neckarau wurde in der Regionalliga Nord gestartet. Mit 5 gemeldeten Turnerinnen stellt die KTV das Groß der Mannschaft. Leider wurde von Neckarau die Namensanpassung zur WKG Neckarau-Fulda zu spät bei der DTL eingereicht, sodass diesem Umstand nicht genügend Sorge getragen wurde.

Das Team mit Nele Reinhardt, Sofie Peter, Alicia Hohmann, Julia Daum und Marie Gering reiste bereits am 1. Mai nach Hamburg an, um dann am 2. Mai in Großhansdorf an den Start zu gehen. Leider konnten Marie und Julia verletzungsbedingt nicht mit an den Start gehen. Ergänzt von Meera Rudhart (Herbolzheim), Alba Uhl (Neckarau) und Olivia Lazlo Bergem (Oslo, Norwegen), die zum Schluss auch als beste Einzelturnerin aus dem Wettkampf hervorging, musste die Mannschaft am unliebsamen Balken beginnen. Mit einer soliden Leistung konnte hier die drittbeste Gerätewertung erturnt werden. Auch der Boden und folgende Sprung waren zufriedenstellend und alle Sprünge konnten gestanden werden. Am abschließenden Stufenbarren hieß es nochmal alle Kräfte zu mobilisieren und sich teuer zu verkaufen. Hier bewiesen die Mädels nochmal Moral und gaben sich keine Blöße.

Bei der folgenden Siegerehrung war zum Schluss die Überraschung groß, als nach dem Sieger KTV Bielefeld und dem Ausrichter SV Großhansdorf, Neckarau als Dritter ausgerufen wurde. Somit wurde das Ziel, nicht als Letzter aus dem Wettkampf hervorzugehen, bei weitem übertroffen.

Natürlich konnte man so ausgelassen in den Geburtstag von Julia hinein feiern, bevor es am 3. Mai wieder auf den Heimweg nach Fulda ging.

Alles in allem ein gelungener Einstand in der Deutschen Turnliga, bevor es am 28. Juni in Koblenz zum nächsten Wettkampf geht.

Frauen sammelten Erfahrung

Gepostet von: Hansi Buchmann


Nicht von Erfolg gekrönt kehrte die Damenmannschaft am 16.11. von der Relegation zur Regionalliga in Heusenstamm wieder. Nachdem letztes Jahr ein Teil der Mannschaft bei der Relegation zugeschaut hatte, wollten sie dieses Jahr ihr Können unter Beweis stellen. Leider reichte der Ausflug in Richtung Deutsche Turnliga nur zum dreizehnten Platz.

Aber viel Spaß hatte das Team

Zu viele individuelle Fehler und und ein gehöriges Maß an Nervosität verhinderten eine bessere Platzierung. Schon am frühen Morgen musste die Mannschaft auch noch den krankheitsbedingten Ausfall von Hanna Heun hinnehmen. In einer sehr hochkarätigen Konkurrenz war jedoch von Anfang an mit keine großen Aussichten zu rechnen. Als erstes Gerät stand dann auch noch der unliebsame Balken an, an dem auch drei Stürze und einige Wackler hingenommen werden mussten. Besonders ärgerlich verlief der folgende Boden. Hier bereiteten vor allem die Schrauben Probleme, da sie schon Tage vorher zu großer Anspannung bei den Turnerinnen führte. Somit konnte nur die gleiche Punktzahl wie am Balken erturnt werden, was sehr unüblich ist und nach einer Aufarbeitung ruft. Auch der sonst so starke Sprung hatte noch einiges an Verbesserungspotential zu bieten. Das vermeintlich schwächste Gerät, der Barren, entpuppte sich als das konkurrenzfähigste Gerät, obwohl auch hier nicht alles ideal lief. In der Endabrechnung bedeutete das dann 145,05 Punkte. Trotzdem muss sich das Team, bestehend aus Julia Daum, Marie Gering, Nele Reinhardt, Alicia Hohmann, Mia Buchmann und Olivia Wastl, nicht grämen, kamen die Gegner doch überwiegend aus Leistungszentren mit wesentlich besseren Trainingsmöglichkeiten. Unterstützt wurde die Mannschaft von Julia Recknagel und Henriette Becker aus Leipzig, die beide ihre Sache sehr gut machten. Einen großen Dank auch an unsere beiden A-Kampfrichter Celine Wolf und Christian Khin. Jetzt gilt es wieder die Übungen auszubauen um im nächsten Jahr wieder angreifen zu können.