Heimsieg vor fantastischem Publikum

Gepostet von: Benedikt Hofner

Nach einer nervenaufreibenden Begegnung konnte sich die KTV Fulda mit einer starken Teamleistung auf den 7. Tabellenrang schieben.

Erster Sieg in der 2. Bundesliga

Der Druck für beide Mannschaften war groß: gleicher Tabellenrang, gleiches Punkteverhältnis, der Sieger macht einen riesigen Schritt in Richtung Klassenerhalt, der Verlierer wird in den Abstiegskampf gehen. Zudem noch zwei WM-Teilnehmer auf Seiten der Gäste, was die Spannung noch mehr erhöht.

Schon im ersten Duell, das unentschieden ausging, war klar, dass es eine Begegnung auf Augenhöhe wird. Trotz guter Leistungen von Alexander Pfaffenroth, Julius Hartrich und Karl Becker waren die Gäste in den folgenden Duellen vorne, was nicht zuletzt auch an der starken Leistung des Gastturners Artur Davtyan lag, der mit einem hohen Schwierigkeitsgrad sowohl Turner als auch das Publikum begeisterte. Erst Alexey Bogdanov konnte Punkte erzielen und somit den Anschluss sichern.

Mit 4:7 ging es ans Pferd, wo klar war, dass ein Turner gegen Andrey Likhovitskiy, dem zweiten WM-Turner in den Reihen der KTV Obere-Lahn, bestehen muss. Doch Alex, Alexey, Yves Matthess und Benedikt Hofner konnten durch die Bank mit sicheren Übungen überzeugen und erstmals in der Saison nur zweistellige Wertungen erzielen. Mit 9:8 wurden die Leistungen belohnt und die ersten Gerätpunkte eingefahren.

Auch an den Ringen wurden die sicheren Übungen belohnt. Sven Wallbaum griff routiniert wie üblich in das Wettkampfgeschehen ein und erzielte auch direkt 3 Punkte, bevor Julius, Alexey und Alex nachlegten und auch dieses Gerät mit 8:5 für Fulda entscheiden konnten.

Stand zur Pause: Fulda 21 – 20 Obere-Lahn.

Nicht nur den Turnern war die Spannung anzumerken, auch dem Publikum, das beide Mannschaften lautstark unterstützte und die Turner damit ordentlich pushte.

Leider war Sprung, wie so oft schon, ein Knackpunkt für die Fuldaer. Lediglich Karl konnte hier punkten, auch wenn Julius, Alexey und Alexander Cholewa ihre Sache gut machten, die Gäste waren hier doch einen Hauch voraus, sodass sie mit 24 – 27 in Führung gingen.

Am Barren zeigte sich ein ähnliches Bild. Hervorzuheben ist hier noch die Übung von Alex, der gegen den WM-Turner Andrey nur 3 Punkte abgeben musste, was sowohl Mannschaft als auch Publikum gebührend feierten.

Mit 28 – 32 ging es also ans Reck und die Spannung in der Halle war deutlich zu spüren.

Maik Wehn legte vor, musste das Gerät leider verlasssen, Julius reagierte mit einer sauberen, sicheren Übung, verzichtete auf den Tkatchev und wurde mit 4 Punkten belohnt.

32-32.

Felix Wiemers musste sich unserem Alexey geschlagen geben, was 5 Punkte für Fulda und damit einen Punktestand von 37-32 bedeutete.

Nun ging es um alles. Yves turnte gewohnt routiniert durch, dagegen wurde Sunny Joe Fiecker gesetzt, der jedoch für einen kurzen Schockmoment sorgte und seine Übung nicht so sicher wie im Einturnen präsentieren konnte.

40-32 vor dem letzten Duell und damit war das Ergebnis klar. Alex turnte eine sichere Übung und der WM-Turner Andrey beendete den Wettkampf mit einer schwierigen und schönen Übung, die noch mal einen schönen Abschluss für das Publikum darstellte.

Mit einem knappen Endergebnis von 40-37 steht die KTV Fulda nun auf Rang 7 der Tabelle.

Doch nicht nur die aktiven Turner sollen erwähnt werden. Nils Strohmeier, Gideon Arndt und Ole Hill unterstützten die Mannschaft tatkräftig und leisteten Aufbauarbeit (sowohl mental nach Fehlern als auch am Gerät), was in einem solchen Wettkampf nicht zu unterschätzen ist.

Ein großes Dankeschön geht raus an die vielen Helfer, die bei Auf-, Abbau und während des Wettkampfes tätig waren, die Kampfrichter für den zügigen Ablauf und natürlich an das fantastische Publikum, das motiviert und mitgefiebert hat.

Wir bedanken uns natürlich auch bei unseren Gästen der KTV Obere-Lahn für einen freundschaftlichen und fairen Wettkampf und wünschen weiterhin viel Erfolg für den Ligaendspurt.

Mannschaft des Jahres 2018

Gepostet von: Hansi Buchmann

Bei der Leserwahl der Fuldaer Zeitung wurde die KTV Fulda zur Mannschaft des Jahres gewählt.

Große Freude in der KTV Gemeinde. Irgendwie gelingt im Moment alles. Mit dem größten Abstand aller Kandidaten konnten die Turner sich gegen die Konkurrenz durchsetzen. Natürlich hatte man gehofft mal wieder die Wahl zu gewinnen, doch sicher konnte da niemand sein.

Gemeinsam mit einigen Fans wurde am 22.12. der Veröffentlichung des Ergebnisses im Starclub entgegengefiebert und anschließend noch zünftig gefeiert. Auch als Showact konnten die Bundesligaturner Yves Mattheß und Alexey Bogdanov begeistern. Mit ihrer Pauschenpferdvorführung rissen sie das Publikum immer wieder zu Jubelstürmen hin. Besonders freute sich die Mannschaft Kai Hofmann in seinen Reihen begrüßen zu können, der zur Zeit der Semesterferien mal wieder in der Heimat verweilt. So wurde er auch gleich eingespannt bei der Siegerehrung einen Teil der fehlenden Mannschaft zu ersetzen.

Die KTV Fulda dankt allen beteiligten (Sponsoren, Eltern, Turnern und Turnerinnen, Helfern und dem Vorstand) für das super Jahr und wünscht allen ein gesundes und glückliches Jahr 2019.

Die Sensation ist perfekt

Gepostet von: Hansi Buchmann

Fulda steigt in die 2. Bundesliga auf.

Unfassbare Freude bei den Turnern der KTV nach dem Sieg über den TV Bühl, dem zweiten der 3. Bundesliga Süd. Dabei begann es gar nicht so vielversprechend. Obwohl Julius am Boden seinen neu erlernten Doppelsalto zeigte, ging gleich das erste Duell mit 2 Scorerpunkten für Bühl verloren. Auch Ole hatte einen kleinen Patzer und musste 4 Score abgeben. Ebenso erging es Alexander Pfaffenroth der dem starken Briten Tomy Nicolaou nicht viel entgegenzusetzen hatte. Lediglich Alexey Bogdanov konnte mit 5 Score punkten. Somit ging Boden mit 5:10 verloren.

Eigentlich hatte man das Pauschenpferd eher als schwächeres Gerät des TV Bühl ausgemacht. Hier wollte die KTV Punkte machen. Doch sollte es anders kommen. Gleich im ersten Duell musste unser Routinier Yves Mattheß einen Sturz auf das Gerät verbuchen, so dass gleich 4 Score verloren gingen. Im zweiten Duell verkürzte Alex wieder um 4 Punkte. Trotz einer guten Leistung musste dann aber Nils gegen den Briten Nicolaou wieder 5 Punkte abgeben. Auch bei Alexey lief nicht alles nach Plan. Er musste einen Absteiger hinnehmen und konnte dadurch nur 4 Score holen. Somit ging auch das Pauschenpferd mit 8:9 Punkten verloren. Das war anders geplant.

Mit hängenden Köpfen standen nun die Ringe an. Irgendwie hatte sich eine Nervosität in die Köpfe eingeschlichen. Der sonst so starke Sven Wallbaum zeigte seine Ringeübung, bei der man das Gefühl hatte, er überlege sich immer was er als nächstes turnen könnte. Dies lies sich der Brite von Bühl nicht nehmen und bestrafte das Team mit 5 Score für Bühl. Ausgerechnet Fuldas Youngster Julius Hartrich brachte die Wende und lies sich die Mannschaft wieder auf ihre Stärke besinnen. Mit einem unerwarteten Unentschieden zeigte er dem Team, dass da noch was geht. Dieser Spur folgte Alex gleich mit 4 Scorepunkten, bevor Alexey mit weiteren 5 Score zum Gerätesieg mit 9:5 beitrug.

So ging es mit 22:24 und einem 2 Punkte-Rückstand in die Pause.

Neue Hoffnung keimte auf, zumal Julius mit seinem neuen Sprung, einem Kasamatsu, das eher schwächere Gerät Sprung erheblich aufwertete. So konnte er auch gleich im ersten Duell 4 Score verbuchen. Nach einem Unentschieden für Alexey füllte Matthias Cholewa das Konto um weitere 3 Score auf. Nur Sven musste 4 Score gegen den Bühler Briten Nicolaou abgeben. So wurde der Sprung mit 7:4 gewonnen und erstmalig die Führung übernommen.

Mit Barren folgte nun das vermeintlich stärkste Gerät der Fuldaer Truppe. Nur Yves musste in seinem Duell einen Punkt abgeben. Sven revanchierte sich bei dem Briten und konnte einen Patzer ausnutzen und 2 Score ergattern. Mit tollen Übungen von Alex und Alexey gingen weitere 4 und 5 Score auf das Punktekonto der KTV. Mit 11:1 wurde damit der Vorsprung auf 12 Punkte erweitert, bevor es zum abschließenden Reck ging. Jetzt sollte nichts mehr anbrennen. Mit einer großartigen Übung und gefangenem Tkatschev beendete Alex seinen fehlerfreien Wettkampftag mit 4 Score und Alexey fügte nochmal 3 Score hinzu. Yves hatte zum Schluss noch das schwere Los gegen den Briten anzutreten, was einen Verlust von 4 Score bedeutete. Den Schlusspunkt setzte dann Julius, der den Wettkampf seines Lebens turnte. Mit einer super Übung und einem gestreckten Doppelsalto mit ganzer Schraube als Abgang, überraschte er das ganze Team und lies die Mannschaft über zusätzliche 4 Punkte jubeln. Mit 51:33 konnte damit der Aufstieg besiegelt werden.