2. Bundesliga – Wir bleiben!

Gepostet von: KTV Fulda

Vor vollem Haus den wichtigen Sieg geholt.

Am letzten Wettkampftag unseres Debüts in der 2. Bundesliga turnten wir zu Gast beim Tabellenführer Eintracht Frankfurt. Mit der Entscheidung um den Abstieg in die 3. Liga waren wir vom Geschehen in Koblenz abhängig. Denn wenn die Koblenzer die KTV Obere-Lahn besiegen würden, dann würden wir die Klasse halten. Bei einem Sieg der KTV Obere-Lahn wären wir jedoch abgestiegen

Somit wollten wir uns in Frankfurt mindestens gut verkaufen und darüber hinaus neue und schwierigere Elemente ausprobieren. Insbesondere Julius Hartrich und Alexander Pfaffenroth gingen am ein oder anderen Gerät höhere Risiken ein. Ein guter Einstieg gelang uns mit stabilen Übungen am Boden, wodurch wir immerhin den starken Frankfurtern 4 Scorepunkte abrangen. Leider wurde unser hohes Risiko am Seitpferd nicht belohnt. Das nächste Gerät, Ringe, lief dann wieder etwas konstanter. Aber auch hier turnte Frankfurt überzeugend und stabil.

Der Sprung ging wie zu erwarten souverän an die Turner der Eintracht. Doch wir gaben nicht auf. Insbesondere Julius und Alexander zeigten am Barren und Reck mit neuen Schwierigkeiten gute Übungen und wir gewannen diese beiden Geräte bei der Eintracht.

Nach den beiden ersten Duellen am Reck kannte die Motivation keine Grenzen mehr, da Koblenz die KTV Obere-Lahn besiegte und wir wussten, wir bleiben in der 2. Bundesliga. Wir machten weitere Scorepunkte gegen den Tabellenführer gut und beendeten diesen Wettkampf in bester Stimmung.

Am letzten Gerät wurde Yves durch Frankfurts Hallensprecher (Uwe Hornung, Olympiateilnehmer 1988) zum letzten Duell ans Reck geschickt. Uwe informierte das Publikum über den Aufstieg der Eintracht 1993 in die 1. Bundesliga, bei dem Yves für die Eintracht im Einsatz war. Hochmotiviert brachte er seine Übung wie gewohnt diesmal für die KTV Fulda zu Ende und danach lagen sich alle glücklich und in bester Laune in den Armen. Alexey Bogdanov wurde Topscorer der Begegnung und somit der gesamten 2. Liga Nord. Wir bedanken uns bei unseren mitgereisten Fans und wünschen der Eintracht alles Gute für den Aufstieg in die 1. Bundesliga.

Wer wird Abstiegskandidat?

Gepostet von: KTV Fulda

Ein Hauch Weltmeisterschaft zum zweiten Heimwettkampf

Zum Heimwettkampf soll öfter gejubelt werden

Nach der beeindruckenden Turn-Weltmeisterschaft vom letzten Wochenende in Stuttgart heißt es nun wieder zurück zur Bundesliga. Doch in den Reihen unseres nächsten Kontrahenten stehen mit Artur Davtyan (37. Platz, 80,9 Punkte) und Andrey Likhovitskiy (50. Platz 79.7 Punkte) zwei aktuelle Teilnehmer der Turn-WM von Stuttgart.
Zum zweiten Heimwettkampf in der Kreissporthalle Petersberg empfangen wir um 16.00 Uhr die KTV Obere-Lahn, den Mit-Aufsteiger der letzten Saison. Die Turner aus Biedenkopf stehen momentan mit uns punktgleich im Keller der 2. Bundesliga Nord. Somit werden beide Teams alles auf Sieg setzen. Der Gewinner aus dieser Begegnung wird einen gewaltigen Schritt Richtung Klassenerhalt machen.
Herausragende Performance sowie eine kluge Taktik werden über Sieg oder Niederlage entscheiden. Die KTV Fulda freut sich auf spannende Duelle mit den Gästen aus Biedenkopf und hofft am Ende die Punkte in der Domstadt zu behalten.

Trotz Niederlage, gut verkauft

Gepostet von: KTV Fulda

Mit Verletzungsschock und dem Hauch einer Chance

Verdienter Jubel dank starkem Auftritt von Alexey am Seitpferd

Gegen das Turnteam Großen-Linden schätzten wir unsere Chancen im Vorfeld gering ein. Gleich zu Beginn zeigten wir noch zu viele Schwächen am Startgerät dem Boden. Der Gegner demonstrierte hier Stabilität und konnte sich eine gutes Polster an Scorepunkten aufbauen. Doch wir gaben nicht auf und blieben an den folgenden beiden Geräten am Gegner dran. Dann allerdings der Schock beim Einturnen am Sprung, als Neuzugang Karl Becker zu tief landete und erst mal ärztlich behandelt werden musste. Karl biss die Zähne zusammen und zeigte einen guten Sprung. Allerdings war das Turnteam Linden am Sprung deutlich stärker als wir und baute seine Führung wieder weiter aus. Der Barren und auch das Reck brachten uns noch mal sehr nah an den Gegner ran. Leider wurde das hohe Risiko am Reck nicht belohnt und der Hauch einer Chance auf den Sieg konnte leider nicht genutzt werden. So konnten wir immerhin bis zum Schluss mit den Gastgebern mithalten und 3 Gerätpunkte gewinnen.